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Wir über uns
Nachdem wir unser Heim schon einige 
Jahre mit Neufundländern geteilt hatten, 
entschlossen wir uns 1996 zum Kauf 
einer Landseer Hündin. 
Nach langer Suche fiel unsere Wahl 
schließlich auf den Landseer Zwinger
 "von Fürstenberg". 
Julia, die seit November 1996 unsere 
Familie bereichert, wurde zum Maßstab 
unserer Bemühungen als Landseerzüchter.
1998 fiel ihr erster Wurf mit 6 Welpen.
Für uns ist es äußerst wichtig, dass 
unsere Hunde, wie auch die Welpen, 
die wir an ihre neuen Besitzer abgeben, 
als Teil der Familie betrachtet werden. 
Unsere Landseer entwickeln unter 
diesen Bedingungen sehr schnell ein 
inniges Verhältnis zu ihren Zweibeinern, 
sie werden Freunde in allen 
Lebenslagen.

Foto zur Vergrößerung bitte anklicken
Unter keinen Umständen dürfen
Landseerhunde im Zwinger gehalten
oder vernachlässigt werden.
Wer wenig Zeit hat, sollte sich als 
wahrer Tierfreund zeigen und 
auf einen solchen Hund verzichten.

Wenn Sie mehr über unsere Landseer 
wissen möchten, 
erreichen Sie uns wie folgt: 
    Bundulst-online.de 
Erlebtes und Erlebnisse
Das Abenteuer der Comtesse Abbygaile von der Burg Wettin

Am Samstag früh, gegen 5 Uhr, waren wir mit unserer Landseer-Hündin Abby auf dem Weg 
von Halle/Saale zur Rassehundeausstellung nach Stuttgart unterwegs. Als wir in der Nähe von 
Schweinfurt auf der Autobahn A70 in einen Auffahrunfall verwickelt wurden. Jugendliche 
ohne gültigen Führerschein, fuhren aus einer nahe gelegenen Disco kommend, 
im alkoholisierten Zustand auf unser Auto auf.
Das Fahrzeug hatte einen wirtschaftlichen Totalschaden, aber das schlimmste für uns war 
der Verlust unserer lieben Hündin. Sie wurde durch den Aufprall aus der Heckscheibe 
geschleudert und ist dann in wilder Panik über die Autobahn entflohen.
Die nachfolgenden Stunden des Suchens waren erfolglos. Unsere Abby schien für immer 
verloren. Schweren Herzens machten wir uns mit einem Leihwagen auf den Weg nach Hause.
Hier aber fing das Grauen erst richtig an. Überall fehlte das geliebte Tier und an Schlafen 
war nachts auch nicht so recht zu denken, denn das Bild der entfliehenden Hündin schwebte 
uns ständig vor den Augen. Die nächsten Tage gehörten ausschließlich dem Telefon, Faxgerät 
und der Mailbox. Wir sprachen mit der Schweinfurter Polizei, dem dortigen Tierheim und
vielen, vielen Hundefreunden und Züchtern aus der Region.
Fast täglich bekamen wir Rückmeldungen von der Polizei, dass unsere Abby gesehen wurde. 
Mal war es ein Taxifahrer, mal eine Frau die ihren Dackel Gassi führte.
Von wachsender Unruhe ergriffen machte ich mich am Dienstag selbst noch einmal auf nach 
Schweinfurt/Sennfeld, um unser gutes Mädchen zu finden.
Am späten Abend angekommen, beschränkte ich mich darauf alle möglichen Menschen die 
sich in dem besagten Gebiet aufhielten anzusprechen und nach unserem Hund zu befragen.
Gegen Mitternacht brach ich diese Aktion ab, fuhr mit dem Leihwagen in ein kleines Waldstück 
und schlief vor Erschöpfung gleich im Auto ein.
In der Nacht kam ein Gewitter auf und es regnete mehrfach, so dass an wirkliche Ruhe nicht zu 
denken war. Morgens, wohl so gegen 5 Uhr, erwachte ich dann entgültig kreuz, krumm und
lahm. Als ich aus dem Auto stieg, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen.
Keine 50 Meter neben meinem Wagen lag sie zusammengerollt im Gleisbett einer
alten Nebenstrecke der dortigen Werksbahn und schlief. Die in mir aufwallenden Gefühle kann 
man nicht beschreiben und mit erstickender heiserer Stimme rief ich sie beim Namen.
Ruckartig hob Abby ihren Kopf in die Höhe, und für Sekunden, die mir erschienen als wäre es 
eine halbe Ewigkeit, schauten wir uns in die Augen.
Dann, als wollte eine höhere Macht diesem Trauerspiel ein Ende bereiten, sprang sie auf und 
rannte davon ins nahe gelegene Gestrüpp.
Voller Entsetzen sah ich ihr nach. Unfähig zu irgendeiner Reaktion stand ich da und folgte 
schweigend dem davoneilenden Schatten bis er meinen Augen entschwand.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit erfolglosem Suchen nach ihr. Quer über Felder, 
durch Dornenhecken und kniehohes Weidegras führte mich mein Verlangen unsere Abby wieder
sicher nach Hause zu bringen. Erst am späten Nachmittag begann ich zu resignieren.
Der Akku vom Handy hatte den Geist längst aufgegeben. Und ich selbst befand mich in einem 
erbärmlichen Zustand. Als ich mich gegen Abend auf den Heimweg machte, waren meine Schuhe 
verklebt mit lehmiger Erde und meine Hose bis zu den Knien durchnäßt und zerrissen.

Zweiter Teil,oder ein Happy End nach dem Moto "Gottes Wege sind unergründlich".
Viele Worte machte ich nicht, als ich wieder zu Hause angekommen war. Zu tief brannten mir die 
fragenden Augen meiner Kinder und der verzweifelte Blick meiner Frau in der Seele.
Nachdem ich mich geduscht hatte schlich ich sofort ins Bett um nach einem langen traumlosen 
Schlaf am darauffolgenden Morgen ins Vergessen zu stürzen.
Gegen Mittag jedoch geschah das Unfassbare. Das Telefon klingelte und es meldete sich ein 
Mann der behauptete, daß man unseren Hund gefunden hätte.
Folgendes war geschehen:
Ein Mädchen von etwa 14 Jahren, die von ihren Eltern aus der Wohnung geworfen worden war, 
hatte sich in der Nacht auf der Suche nach einer Unterkunft in das Waldstück an der Autobahn 
begeben, als sie plötzlich vor sich einen großen Hund entdeckte. Wohl hatte sie Angst, aber sie 
merkte bald das die Furcht des Tieres größer war.
Als der Hund sich dann auch noch in einem Dornengebüsch verkroch, fasste sie Mut und ging auf 
das Gestrüpp zu. Sie kauerte sich vor den Busch und sprach mit leiser Stimme auf das ängstliche 
Tier ein. Der Hund jedoch rührte sich  nicht von der Stelle. Da wurde es dem Mädchen leid und sie 
ging weiter. Endlich fand sie eine Stelle, die für die Nacht geeignet schien. Sie legte sich nieder 
und als sie gerade dabei war einzuschlafen, kam ganz langsam die große weiß-schwarze Hündin 
und legte sich zu ihr. Es war wie ein unsichtbares Seil was die beiden in dieser Nacht miteinander
verband. Zwei einsame und verzweifelte Seelen in regennasser, kalter Finsternis.
Am nächsten Morgen, als in Sennfeld die Geschäfte öffneten, ging das Mädchen
gemeinsam mit der Hündin, die ihr nicht von der Seite wich, in die dortige Tierhandlung. Von der 
Verkäuferin erbat sie sich ein wenig Futter für das Tier, daß sie mit den letzten 18 Cent, 
die sich in ihrer Tasche befanden, bezahlen wollte. Andere Leute im Laden wurden aufmerksam 
auf dieses seltsame Paar, und bald schon fand sich ein Mann, dem einfiel, dass er in der Zeitung 
von einer Landseer-Hündin, die entlaufen war, gelesen hatte. Dieser sprach das Mädchen an und
ließ sich ihre Geschichte erzählen. Er war es auch der mich anrief.
Nachdem ich mir alles angehört hatte, platzte es aus mir heraus: "Sagen sie dem Mädchen, dass
sie sich soeben 500 ? Finderlohn verdient hat". Er tat es, und vom weiten drang ein Jubelschrei 
an mein Ohr. Schnell klärten wir den Rest an Formalitäten, dann rief ich bei Familie
Krotsch in Hassfurt an.
Sie fanden sich sofort bereit, nach Sennfeld zu fahren, um unsere Abby abzuholen. Auch den 
vereinbarten Finderlohn wollte sie vorstrecken. Wir nutzten die Zeit, um noch schnell für Haus 
und Hof zu sorgen. Dann fuhren wir so schnell es die Polizei erlaubt nach Bayern, um unser
geliebtes Hundchen zu uns zurückzuholen.
Im Nachhinein erfuhren wir, dass der Herr, welcher uns angerufen hatte, ein Unternehmer aus 
Eltmann war, der sich in der Zukunft um dieses obdachlose Mädchen kümmern wird. 
Aber auch die Eigentümerin der Tierhandlung aus Sennfeld hat versprochen, dafür zu sorgen, 
dass die Jugendliche eine Unterkunft und eine Lehrstelle bekommt.
Bernd Bunduls
„Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück." 
Ausspruch von Pythagoras  

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